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Geduld ist eine Tugend – wenn eine Geburt eingeleitet wird

Es gibt sie ja tatsächlich. Diese Frauen, die Wehen bekommen, ins Krankenhaus fahren und ein paar Stunden später halten sie ihr Kind in den Armen. Ich kenne sie, diese Frauen. Und ich freue mich von Herzen für sie (auch wenn ich etwas neidisch bin…). Doch für mich ist diese ursprüngliche Version einer Geburt leider keine Option gewesen. Geplant war sie, klar. Aber eine Option war sie leider nicht…

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APS – wenn der eigene Körper das Kind tötet

Als ich erfuhr, dass mein Sohn im Mutterleib gestorben ist, dachte ich zuerst, was habe ich falsch gemacht. Was habe ich getan, das mein Kind umgebracht hat. Ich denke, wenn ein Embryo in den ersten Schwangerschaftsmonaten stirbt, dann gibt es oft einfach keine Erklärung. Man hört Aussagen wie zum Beispiel „Ach, wer weiß, was mit dem Kind war“, „Vielleicht war es krank“, „Der Körper hat das geregelt“ und und und. Wahrscheinlich ist da auch oft was dran. Doch wenn ein Kind in der 37. Schwangerschaftswoche stirbt, dann ist das eine andere Situation. Man hat etliche Ultraschalls, CTG und alle möglichen Untersuchungen durch und (zumindest in meinem Fall) hieß es, dem Kind gehts gut – alles ist prima.

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Reden hilft – wir erzählen unsere Geschichte im TV

2017 erzählten mein Mann und ich unsere Geschichte in dem Magazin „Lichtblicke“ der evangelischen Kirche Baden. Es war nicht einfach, aber wir taten es um Mut zu machen. Andere Eltern, die eine solche Erfahrung machen müssen, sollen wissen, dass das Leben weitergeht. Auch wenn die Zeit vermeintlich still steht, heißt das nicht, dass man nicht mehr lachen und glücklich sein darf. Meine liebe Kollegin Katja Syri hat aus unserer Geschichte einen wunderbaren Film gemacht. Er ist eingebettet in ein Studiogespräch. Bei etwa Minute 3.15 beginnt der Beitrag:

https://www.youtube.com/watch?v=x5jSCp9CMPk